Fontänen vor bunten Häusern in Neustadt an der Donau

Neustadt an der Donau: Ein bayerisches Juwel

Bayern kannte ich bisher nur von einem Wochenende in München, doch nun habe ich einen Tag im bayerischen Landidyll verbracht. Warum auch ihr unbedingt einmal nach Neustadt an der Donau reisen solltet, zeige ich euch in diesem Artikel.

Abflug in Hamburg

Bei typisch Hamburger Regenwetter geht es für mich am letzten Mittwoch auf in ein neues Abenteuer. Das Ziel? Bayern und sein Dorfleben.

Warm und vor allem mit wasserabweisender Kleidung sitze ich im Flugzeug auf meinem Platz direkt am Fenster. Denn die Wettervorhersage für Neustadt an der Donau liegt für meine Reisezeit bei 80-90% Regenwahrscheinlichkeit.

Ein letztes Mal sauge ich die blaue Farbe des Himmels auf und bereite mich mental darauf vor, die nächsten Tage lediglich graue Wolken zu sehen und kalten Regen zu spüren.

Am Münchener Flughafen angekommen hole ich meinen Mietwagen (Mercedes C-Klasse, YEAH!) ab und mache mich auf in Richtung Ingolstadt.

Gut eine Stunde bin ich auf der Autobahn 9 und immer ländlicher anmutenden Landstraßen unterwegs, dann stelle den Motor des Wagens auf dem kleinen Parkplatz meiner Pension wieder ab.

Ankunft in Neustadt an der Donau

Noch in der Abenddämmerung nutze ich eine Regenpause für einen kleinen Spaziergang im historischen Kern.

Schon kurze Zeit nach dem Loslaufen bin ich überrascht von der charmanten Niedlichkeit, die die Stadt mit der PLZ 93333 von Beginn an auf mich ausstrahlt.

Fontänen vor bunten Häusern in Neustadt an der Donau

Die Zeit scheint hier etwas langsamer zu vergehen, oder wie ist es zu erklären, dass die Osterdekoration an diesem Brunnen noch hängt?

Besonders toll stechen mir die unterschiedlich bunten Häuser ins Auge, die mal mehr, mal weniger mit städtischen Ereignissen der Geschichte oder sonstigen Szenen bemalt sind.

Doch wer denkt, bunte Häuser und süße Cafés ist alles was Neustadt an der Donau zu bieten hat, der irrt.

Denn der Stadtkern wird von einem „grünen Ring“, der eher quadratische als runde Form besitzt, eingegrenzt und auf dem man wunderbar spazieren gehen kann.

Auf meinem „Heimweg“ in die Pension entdecke ich dann noch diesen blauen Bau, der mir vor allem aufgrund seines länglichen und sehr schmalen Form auffällt.

In ihm ist das „Alcatratz“ untergebracht, ein Musik-Café-Sports Bar-Restaurant. Da sag noch einmal einer, das Leben auf dem Land sei eintönig!

Zu guter Letzt mache ich noch ein Foto von der Pfarrkirche St. Laurentius (oben), dessen Kirchturm schon allein wegen der Höhe von überall im Zentrum leicht zu sehen ist,  und der Ludwig-Herzog-Straße (unten), der Hauptstadt des Stadtkerns.

Dann höre ich meinen Magen hörbar knurren und kehre zum Abendessen ein in meine Pension.

Auf Reisen versuche ich immer lokal zu essen und dabei neue Dinge auszuprobieren. So auch in Neustadt an der Donau.

Zuerst gab es eine Rinderkraftbrühe mit Fritatten (nein, keine Fritten, sondern Pfannkuchenstreifen!) und dann…

… ein paar geräucherte, dunkle Würstchen mit Senf und Brot. Alles war sehr  lecker und ein toller Abschluss für meinen Ausflug nach Neustadt an der Donau!

Wart ihr schon einmal in Neustadt an der Donau oder überhaupt in Bayern? Was hat euch besonders gut gefallen? Habt ihr Tipps für meinen nächsten Urlaub im größten Bundesland Deutschlands?

Schreibt sie mir doch in die Kommentare und folgt mir gern auf Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest. Dann habt ihr bei allen meinen zukünftigen Abenteuern einen Platz in der ersten Reihe.

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Sarah

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Eine Frohnatur mit Fernweh. Ich liebe es alte Städte zu erkunden, fremde Kulturen kennenzulernen und neue Gerichte zu probieren.

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